"Minimum quod potest haberi de cognitione rerum altissimarum, desiderabilius est quam certissima cognitio, quae habetur de minimis rebus."

"Das Geringste an Erkenntnis, das einer über die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen"

(Thomas von Aquin: I, 1, 5 ad 1)
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19. Oktober 2013

Nichts hassen Schwache mehr als noch Schwächere

Der Bischof ist ein Skandal, weil er in seiner Einsamkeit von jener Stärke berichtet, die einem ein fester Glaube geben kann. Wie Papst Benedikt ist dieser Kirchenmann ein radikales Individuum, das seine Gemeinschaft eher im Klerus der Vergangenheit und der Tradition findet als in den Konsensmeuten der Gegenwart.

Der Bischof hat jenes Look-and-feel besudelt, mit dem der neue Papst den vermeintlich antiquierten Sound des Traditionsontologen Ratzinger ersetzen wollte. Die hymnischen Texte über den bescheidenen Franziskus sagen vor allem eines: Endlich werden die katholische Kirche und der Papst so wie wir. Endlich ist diese Differenz zum Stellvertreter Christi auf Erden einkassiert.
Es ist der Triumph einer Moral und Logik, die am Ende nur sich selbst versteht und mag. Es ist der Sieg einer Tugend, die ohne transzendentalen Halt sich selbst vergöttert. Es ist ein schaler, seltsam trostloser Triumph.

QUELLE

12. September 2013

Endlich ein mutiger Bischof

Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer über die Verschwendungsvorwürfe gegen den Limburger Bischof: „Ich kenne ihn persönlich und ich halte ihn für einen anspruchslosen Mann“ - Medienhype um das angeblichen Luxuspalais ein "Riesenzirkus"

Mediale Christenverfolgung

Jeder brillante Kopf ist charismatisch und asketisch. Das sind die einzigen Eigenschaften, die nicht säkularisiert werden können, und deshalb reagiert der Mainstream allergisch darauf.
Norbert Bolz