Auch für den Glaubensweg eines jeden von uns ist es nicht anders: Wir erleben Augenblicke des Lichts, aber wir erleben auch Zeiten, in denen Gott abwesend zu sein scheint, sein Schweigen auf unserem Herzen lastet und sein Wille nicht dem unseren entspricht – dem, was wir möchten. Aber je mehr wir uns Gott öffnen, das Geschenk des Glaubens annehmen, unser Vertrauen ganz auf ihn setzen – wie Abraham und wie Maria –, desto mehr befähigt er uns, mit seiner Gegenwart jede Situation des Lebens im Frieden und in der Gewißheit seiner Treue und seiner Liebe zu leben. Das bedeutet jedoch, aus sich selbst und aus den eigenen Plänen herauszugehen, damit das Wort Gottes das Licht sei, das unser Denken und unser Handeln leitet.
Benedikt XVI: 19.12.2012
"Minimum quod potest haberi de cognitione rerum altissimarum, desiderabilius est quam certissima cognitio, quae habetur de minimis rebus."
"Das Geringste an Erkenntnis, das einer über die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen"
(Thomas von Aquin: I, 1, 5 ad 1)
"Das Geringste an Erkenntnis, das einer über die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen"
(Thomas von Aquin: I, 1, 5 ad 1)
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20. Dezember 2015
28. November 2015
1517 - 1717 - 1917 - 2017
Weltkirchlich gedacht, sollen wir 2017 nicht nur der 1517 veröffentlichten protestantischer Thesen Luthers gedenken, sondern auch,
daß vor 300 Jahren in Brasilien Fischern die Marienstatue der Nosssa Senhora Aparecida ins Netzt ging, und zwar zuerst der Körper der Statue, ohne den Kopf, und beim zweiten Auswerfen des Netzes der Kopf derselben.
2017 sind es 100 Jahre, daß die Muttergottes den Hirtenkindern in Fatima erschienen ist.
daß vor 300 Jahren in Brasilien Fischern die Marienstatue der Nosssa Senhora Aparecida ins Netzt ging, und zwar zuerst der Körper der Statue, ohne den Kopf, und beim zweiten Auswerfen des Netzes der Kopf derselben.
2017 sind es 100 Jahre, daß die Muttergottes den Hirtenkindern in Fatima erschienen ist.
15. September 2013
11. September 2013
Maria - Mutter aller Völker
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST
ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE SELIGE JUNGFRAU MARIA,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST
ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE SELIGE JUNGFRAU MARIA,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
29. August 2013
1. Mai 2013
26. März 2013
2. Dezember 2012
Erwartung Gottes und Mariens
... niemand hätte sich je vorgestellt, daß der Messias von einem einfachen Mädchen geboren werden sollte, wie dies Maria war, die Verlobte Josefs, des Gerechten. Selbst sie hätte dies nie gedacht, und dennoch war in ihrem Herzen die Erwartung des Heilands so groß, waren ihr Glaube und ihre Hoffnung so glühend, daß er in ihr eine würdige Mutter finden konnte. Im übrigen hatte Gott selbst sie vor aller Zeit vorbereitet. Es ist da eine geheimnisvolle Entsprechung zwischen der Erwartung Gottes und jener Mariens, des Geschöpfes, das »voll der Gnade« und ganz transparent für den Plan der Liebe des Höchsten ist.
Lernen wir von ihr, Frau des Advents, den Alltag mit einem neuen Geist zu gestalten, mit dem Gefühl einer tiefen Erwartung, die allein das Kommen Gottes erfüllen kann.
Benedikt XVI, 28.11.2010
7. Oktober 2011
Guadalupana - Lepanto - Rosenkranzfest
Knapp vierzig Jahre nach den Erscheinungen erreichte zum ersten Mal eine Nachbildung des Gnadenbildes den europäischen Kontinent. Erzbischof Montufar, der zweite Bischof am Heiligtum in Mexiko,ließ im Jahre 1570 ein Abbild der Muttergottes von Guadalupe fertigen und als Geschenk, gemeinsam mit einem Bericht über seine Erzdiözese, an den König von Spanien, Philipp H, überbringen. Wenig später, bereits im Jahre 1571, bekam dieses Gemälde große Bedeutung in der weithin bekannten, für Europa und die gesamte Christenheit entscheidenden Seeschlacht von Lepanto im Süden Griechenlands am 7. Oktober 1571.
Damals bedrohten die mohammedanischen Türken akut das gesamte christliche Abendland und fielen in blutigen Eroberungskämpfen immer tiefer in Europa ein, um die Christen gewaltsam dem Islam zu unterwerfen. Ihr Vormarsch schien unaufhaltsam.
In dieser Not der furchterregenden Überlegenheit der Feindesmacht und der großen Angst vor dem drohenden Unglauben, dem nahe bevorstehenden völligen Untergang und der Vernichtung der gesamten Christenheit, half nur noch das Gebet und der Einsatz aller christlicher Mittel sowie der besondere Schutz der Königin des Himmels und der Erde.
Papst Pius V., der Heilige (1566-1572), rief alle Christen im gesamten Abendland zum Rosenkranzgebet auf, um die mohammedanische Invasion abzuwehren. Überall wurden immerwährende Sturmgebete abgehalten. Durch seine Vermittlung gelang es, die christlichen Fürsten zu einem Verteidigungsbündnis unter dem Kommando von Juan d'Austria zu vereinen.
Dennoch konnte der zahlenmäßig weit überlegenen türkischen Seestreitmacht, die über Jahrhunderte hinweg überdies als unbesiegbar galt, nur eine kleine Flotte entgegengestellt werden.
Dem Admiral der christlichen Flotte, Giovanni Andrea Doria, wurde jene erste, nach Europa gelangte Nachbildung des heiligen Gnadenbildes der Muttergottes von Guadalupe mitgegeben. Er sollte sie vertrauensvoll auf seinem Schiff mitführen, um das ganze Unternehmen unter Ihren mächtigen Schutz zu stellen. Auf allen Schiffen waren Priester dabei, die unablässig predigten, beteten, Sakramente spendeten und die Heilige Messe feierten. Das gesamte christliche Abendland bestürmte in diesem Anliegen, vor allem im Rosenkranzgebet, den Himmel.
Am 7. Oktober 1571 trafen im Süden Griechenlands bei Lepanto die beiden völlig ungleichen Truppen aufeinander: die türkische Flotte in der Schlachtordnung eines zweifachen, riesigen Halbmondes, die Christen in einer kreuzförmigen Aufstellung. Vom türkischen Flaggschiff flatterte eine Fahne in der grünen Farbe des Islam, „deren Goldbuchstaben den Namen Allah 28 900 mal wiederholten". Jahrhundertelang hatten die Moslems immer, wenn sie diese Fahne in der Schlacht mitführten, gesiegt. Das Banner der Heiligen Liga zeigte ein großes Kreuz, ihr Schlachtruf war „Viva Maria".
Der Kommandant der türkischen Flotte war ein genialer Stratege, die Türken taktierten exzellent, kämpften geschickt und mit unbändigem Siegeswillen. Überall nutzten sie ihre Überlegenheit. Plötzlich sahen sich die Christen vom Feind umklammert in der Falle. Dazu hatten sie noch gegen verschiedene weitere, sehr widrige Umstände zu kämpfen. Der Rückenwind fehlte. Giovanni Andrea Doria wurde sogleich ausmanövriert und die Christen mußten schon Einbußen hinnehmen. Von Beginn an waren sie hoffnungslos der muslimischen Streitmacht unterlegen.
Verzweifelt warf sich in dieser Situation Giovanni Andrea Doria vor dem Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe auf die Knie und flehte Sie inständig um Ihre Hilfe an.
Was nach menschlichem Ermessen unmöglich und aussichtslos schien, wurde auf wunderbare Weise Wirklichkeit. Als er wieder an Deck kam, hatten sich mehrere sehr nachteilige Umstände, die menschlich unbeeinflußbar sind, wie die blendende Sonne, die entgegenwehenden Rauchwolken brennender Schiffe überraschend zum Vorteil seiner Rotte gewendet. Der Wind hatte sich gedreht. Ein Sturm war ausgebrochen und fegte die türkischen Formationen auseinander. Plötzlich konnten die Christen ihre Feuerkraft ausspielen. Furcht und Panik ergriff die Türken.
Es wurde überraschend entgegen aller anfänglichen Wahrscheinlichkeit ein überwältigender Sieg für die Christenheit. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit der türkischen Flotte wurde auf dramatische Weise zerstört. Die Seeschlacht von Lepanto endete mit dem wunderbaren Sieg der Christen über den Islam, dem Sieg des Kreuzes, der Muttergottes, der Schlangenbesiegerin über den Halbmond. Darüber hinaus blieb das Flaggschiff des Admirals Giovanni Andrea Doria als einziges Schiff ganz unversehrt. In dessen Kabine befand sich das Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe!
Während das Gefecht auf dem Meer getobt hatte, zogen in Rom ununterbrochen Rosenkranzbruderschaften betend durch die Straßen, um für das Gelingen der Schlacht zu bitten. So wurde der Sieg einmütig dem wunderbaren Eingreifen der Muttergottes, der allerseligsten Jungfrau Maria von Guadalupe und dem unaufhörlichen, inständigen Rosenkranzgebet zugeschrieben. Mit unermeßlichem Jubel wurde die Kunde von der Niederlage der Türken in der ganzen christlichen Welt aufgenommen. Der Papst, der selbst eine Vision in der Stunde des Sieges hatte, die ihn vom Triumph der Christenheit unterrichtete, führte den 7. Oktober als neuen Festtag ein. „Unserer Lieben Frau vom Sieg" sollte jährlich an diesem Tag gedacht werden. Später wurde dieser Festtag von seinem Nachfolger Papst Gregor XIII. (1572-1585) in das Rosenkranzfest umbenannt. Bis heute gedenken wir jedes Jahr an diesem Tag in dankbarer Erinnerung der wunderbaren Errettung des gesamten christlichen Abendlandes vor dem islamischen Unglauben. Ebenso fügte Papst Pius V. aus Dankbarkeit in die Lauretanische Litanei ein: „Du Hilfe der Christen, bitte für uns!"
Das Abbild des heiligen Bildes der allerseligsten Jungfrau Maria von Guadalupe, das während der Schlacht von Lepanto auf dem Admiralsschiff mitgeführt wurde, wird bis heute in der Wallfahrtskirche der Muttergottes von Guadalupe in San Stefano d'Aveto in Norditalien sehr verehrt. Wunder wurden berichtet und die ganze Provinz unter den Schutz der Muttergottes von Guadalupe gestellt. Seit dem Jahre 1815 ist Sie Patronin des Aveto-Tales.
2. Oktober 2011
La Supplica zur Rosenkranzkönigin
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| Sel. Bartolo Longo |
La Supplica
Inständiges Gebet zu Maria, der Königin des Rosenkranzes, verfasst vom Seligen Bartolo Longo. Zweimal im Jahr wird es feierlich in der Rosenkranzbasilika zu Pompei bei Neapel gebetet (1.-8. Mai und am 1. Sonntag im Oktober).
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Erhabene “Königin der Siege Gottes“, Du Herrin des Himmels und der Erde. Über Deinen Namen freuen sich die Himmel und erzittern die dunklen Abgründe der Hölle. Du glorreiche Königin des Rosenkranzes, wir, Deine ergebenen Kinder, sind jetzt (*an diesem festlichen Tag) hier in Deinem Heiligtum versammelt und offenbaren Dir die Gefühle unseres liebevollen Herzens und klagen Dir mit kindlichem Vertrauen unsere Not.
Wende vom königlichen Thron der Güte Deinen barmherzigen Blick nicht nur auf uns, o Maria, sondern auch auf unsere Familien, auf unser Land (Italien), auf Europa und auf die ganze Welt. Lass Dich vom Mitleid über die vielen Nöte und Sorgen berühren, die unser Leben verbittern. Sieh, o Mutter, wieviele Beunruhigungen und Gefahren für Seele und Leib uns umgeben und bedrohen!
O Mutter, erflehe uns von Deinem göttlichen Sohn Barmherzigkeit und besiege damit in Güte das Herz der Sünder. Sie sind unsere Brüder, sie sind auch Deine Kinder, selbst wenn sie Dein reines und feinfühliges Herz so betrüben. Jesus hat für sie mit seinem Blut am Kreuz bezahlt. Zeige allen, wer Du bist: die Königin des Friedens und der Vergebung.
Ave Maria …
Es ist leider wahr, dass gerade wir, obwohl wir Deine Kinder sind, durch unsere Sünden sowohl das Herz Jesu aufs neue kreuzigen, als auch mit unseren Fehlern Dein Unbeflecktes Herz durchbohren. Wir sind die ersten, die bekennen müssen, dass wir harte Strafen verdient haben. Gedenke jedoch, dass Du mit dem Sterben Jesu bei der Vergießung seines Blutes auf Golgotha auch sein Vermächtnis annahmst: er gab Dich uns zur Mutter, zur Mutter der Sünder. Somit bist Du unsere Mutter, unsere Fürsprecherin, unsere Hoffnung. So können wir in unserer Bedrängnis immer wieder seufzend zu Dir unsere Hände erheben und Dich um Dein Erbarmen anrufen.
O Mutter, hab Erbarmen mit uns selbst, mit unseren Familien, mit unseren Verwandten und Freunden, mit den Verstorbenen und mehr noch mit unseren Feinden, aber auch mit all den vielen, die sich Christen nennen und doch dem liebenswürdigsten Herzen Deines Sohnes immer wieder Schmähungen zufügen. Erbarmen erflehen wir heute auch für alle irregeleiteten Nationen, für Europa und für die ganze Welt, damit sie alle voll Reue zu Deinem Herzen zurückkehren. Erbarme Dich aller, Du Mutter der Barmherzigkeit.
Ave Maria …
Maria, erweise uns wohlwollend die Gunst, uns zu erhören. In Deine Hände hat ja Jesus alle Schätze seiner Gnade und Barmherzigkeit gelegt.
Du sitzest als gekrönte Königin zur Rechten Deines Sohnes, strahlend in unsterblicher Herrlichkeit, mehr als die Chöre der Engel.
Breite - soweit die Himmel reichen - Deine Herrschaft aus. Die ganze Erde und alle Geschöpfe auf ihr sind dir ja untergeben und anvertraut.
Durch ein Geschenk Gottes bist Du allmächtig aus Gnade, Du kannst uns also helfen. Wenn Du uns nicht helfen wolltest, weil wir dessen nicht würdig sind und Deinen Schutz nicht verdienen, an wen sollen wir uns dann wenden? Dein mütterliches Herz lässt es nicht zu, dass wir verlorengehen. Das Kind auf Deinem Schoß und der geheimnisvolle „Kranz“ in Deinen Händen, den Du austeilst, lassen uns auf Erhörung hoffen.
Wir vertrauen uns ganz und gar Dir an, der besten aller Mütter und lassen uns in Deine zärtlichen Mutterarme fallen wie schwache Kinder, die nicht anders können, als – wie selbstverständlich - noch heute von Dir die erbetenen Gnaden zu erwarten.
Ave Maria …
LASST UNS ZUM SCHLUSS DEN SEGEN MARIENS ERFLEHEN:
Um eine letzte Gnade bitten wir Dich jetzt noch, o Königin, die Du uns nicht verweigern können wirst (*an diesem festlichen Tag): Gewähre uns allen Deine stets gleichbleibende Liebe und in besonderer Weise Deinen mütterlichen Segen.
Wir gehen nicht weg von Dir, bevor Du uns nicht gesegnet hast.
Maria, segne in dieser Stunde den Heiligen Vater. Zu den bisherigen Herrlichkeiten Deiner „Krone“, Deines Rosenkranzes, die Dich alle mit dem Titel „Königin der göttlichen Siege“ schmücken, erflehen wir, o Mutter, noch Eines: Führe die „Religion“, den wahren Glauben, zum Triumph über die Gottlosigkeit und schenke der menschlichen Gesellschaft den Frieden.
Segne unsere Bischöfe und Priester, besonders jene unter ihnen, die sich für die Ehre dieses Deines Heiligtums einsetzen. Segne auch alle Gläubigen, die zur Gemeinschaft der mit Deinem Heiligtum in Pompei verbundenen Mitglieder und alle, die die Andacht zum hl. Rosenkranz pflegen und mehren und sich für dessen Verbreitung einsetzen.
Herrlicher marianischer Rosenkranz, Kette des Segens, die Du uns an Gott bindest, Fessel der Liebe, die uns mit den betenden Engeln vereint. Du bist der Turm der Rettung vor den Angriffen der Unterwelt, sicherer Hafen im allgemeinen Untergang, dich lassen wir nicht, Du wirst auch unser Trost in der endgültigen Auseinandersetzung mit dem Tode sein. Der letzte Kuss des erlöschenden Lebens wird dir gelten und das letzte Wort unserer Lippen, o „Königin des Rosenkranzes von Pompei“ soll Dein lieblicher Name sein, o gute Mutter, Du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei Du, Gebenedeite, im Himmel und auf Erden, überall, heute und immer. Amen.
Gegrüßet seist du Königin...
*) Nur vom 1.-8. Mai und am ersten Oktobersonntag
30. Juli 2011
16. Juli 2011
31. Mai 2011
Mutter der schönen Liebe
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| Mutter der schönen Liebe, Wessobrunn |
"Welch großes Geschenk ist es, die unbefleckt empfangene Maria zur Mutter zu haben! Eine Mutter, die in ihrer Schönheit erglänzt und die Liebe Gottes durchscheinen läßt. Ich denke an die jungen Menschen von heute, die in einem Umfeld aufgewachsen sind, das von Botschaften gesättigt ist, die falsche Modelle des Glücks vorbringen. Diese Jungen und Mädchen laufen Gefahr, die Hoffnung zu verlieren, da sie oft Waisen der wahren Liebe zu sein scheinen, die das Leben mit Freude und Sinn erfüllt. Dieses Thema lag meinem verehrten Vorgänger Johannes Paul II sehr am Herzen, der so viele Male der Jugend unserer Zeit Maria als „Mutter der schönen Liebe“ vorgeschlagen hat. Nicht wenige Erfahrungen sagen uns bedauerlicherweise, dass die Jugendlichen, die jungen Männer und Frauen und sogar die Kinder der Verderbnis der Liebe leicht zum Opfer fallen können, betrogen von skrupellosen Erwachsenen, die sich selbst und die jungen Menschen anlügen und sie so in die Sackgasse des Konsumismus hineinziehen. Auch die heiligsten Wirklichkeiten wie der Leib des Menschen, Tempel des Gottes der Liebe und des Lebens, werden so zu Gegenständen des Konsums – und das immer früher, schon in der Zeit vor der Pubertät. Wie traurig ist es doch, wenn die Jungen und Mädchen das Staunen, den Zauber der schönsten Gefühle, den Wert der Achtung für den Leib verlieren, die Manifestation der Person und ihres unergründlichen Geheimnisses sind!"
8. Mai 2011
Mutter der Kirche
Zugleich aber findet sie (Maria) sich mit allen erlösungsbedürftigen Menschen in der Nachkommenschaft Adams verbunden, ja "sie ist sogar Mutter der Glieder (Christi), denn sie hat in Liebe mitgewirkt, daß die Gläubigen in der Kirche geboren würden, die dieses Hauptes Glieder sind" (174). Daher wird sie auch als überragendes und völlig einzigartiges Glied der Kirche wie auch als ihr Typus und klarstes Urbild im Glauben und in der Liebe gegrüßt, und die katholische Kirche verehrt sie, vom Heiligen Geist belehrt, in kindlicher Liebe als geliebte Mutter.
26. April 2011
24. März 2011
2. Januar 2011
Θεοτόκος - Theotókos - Dei Genitrix
Bitte für uns, o heilige GOTTESgebährerin,
auf daß wir würdig werden der Verheißungen CHRISTIE!
1. Januar 2011
symbállousa - erwägen
| Der Titel »Mutter Gottes« ist die Grundlage für alle übrigen Titel, mit denen Maria im Osten und im Westen von Generation zu Generation verehrt wurde und weiter angerufen wird. Auf das Geheimnis ihrer Gottesmutterschaft beziehen sich viele Gesänge und Gebete der christlichen Tradition, wie zum Beispiel eine marianische Antiphon der Weihnachtszeit, das Alma Redemptoris mater, mit dem wir bitten: »Tu quae genuísti, natúra miránte, tuum sanctum Genitórem, Virgo prius ac postérius – Du hast geboren, der Natur zum Staunen, deinen heiligen Schöpfer, Jungfrau vor und nach der Geburt«. Liebe Brüder und Schwestern, wir betrachten heute Maria, die jungfräuliche Mutter des eingeborenen Sohnes des Vaters; lernen wir von ihr, das Kind aufzunehmen, das für uns in Betlehem geboren ist. Wenn wir in dem von ihr geborenen Kind den ewigen Sohn Gottes erkennen und ihn als unseren einzigen Heiland aufnehmen, dürfen wir uns Söhne Gottes nennen und sind es wirklich: Söhne im Sohn. Der Apostel schreibt: »Gott sandte seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen« (Gal 4,4–5). Der Evangelist Lukas wiederholt mehrmals, daß Maria in Stille nachdachte über diese außerordentlichen Geschehnisse, in die Gott sie einbezogen hatte. Das haben wir auch in dem kurzen Abschnitt des Evangeliums gehört, den uns die Liturgie heute vorlegt. »Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach« (Lk 2,19). Das griechische Wort, das verwendet wird: symbállousa bedeutet wortwörtlich »zusammensetzen« und läßt an ein großes Geheimnis denken, das nach und nach entdeckt werden muß. Das Kind, das in der Krippe weint und scheinbar allen Kindern der Welt gleicht, ist aber zugleich ganz anders: Es ist der Sohn Gottes, es ist Gott, wahrer Gott und wahrer Mensch. Dieses Geheimnis – die Menschwerdung des göttlichen Wortes und die Gottesmutterschaft Marias – ist groß und mit der menschlichen Vernunft allein nicht leicht zu begreifen. Aber in der Schule Marias können wir mit dem Herzen das erfassen, was die Augen und der Sinn allein nicht wahrnehmen und fassen können. Denn es handelt sich um ein so großes Geschenk, daß wir es nur im Glauben annehmen können, ohne es ganz zu verstehen. Und auf diesem Glaubensweg kommt uns gerade Maria entgehen, sie stützt und leitet uns. Sie ist Mutter, weil sie Jesus im Fleisch geboren hat; sie ist es, weil sie dem Willen des Vaters ganz zugestimmt hat. Der hl. Augustinus schreibt: »Für sie wäre die Gottesmutterschaft wertlos gewesen, wenn sie nicht Christus im Herzen getragen hätte, mit einem glücklicheren Los als dem, als sie ihn im Fleisch empfing« (De sancta Virginitate, 3,3). Und Maria bewahrte und »setzte« die nachfolgenden Ereignisse »zusammen«, deren Zeugin und Protagonistin sie war, bis zum Kreuzestod und zur Auferstehung ihres Sohnes Jesus. Liebe Brüder und Schwestern, nur wenn wir alles, was wir erleben, zu einer Einheit zusammensetzen und im Herzen bewahren, können wir in der Nachfolge Marias in das Geheimnis eines Gottes eindringen, der aus Liebe Mensch geworden ist und uns ruft, ihm auf dem Weg der Liebe zu folgen: einer Liebe, die jeden Tag in einen großmütigen Dienst an den Brüdern und Schwestern umzusetzen ist. |
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