"Minimum quod potest haberi de cognitione rerum altissimarum, desiderabilius est quam certissima cognitio, quae habetur de minimis rebus."

"Das Geringste an Erkenntnis, das einer über die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen"

(Thomas von Aquin: I, 1, 5 ad 1)

25. April 2011

Young and Foolish

Ich brauch mal was zur Entspannung. Ärgere mich gerade mit diebischen Handwerkern herum. Bitte auch um ein Memento in diesem Sinn. Für deren Bekehrung und daß ich meine heidnischen Gedanken was sie betrifft unter Kontrolle bekomme. Irgendwo hab ich einen versteckten anarchistischen Gen.

Gemäß der Schrift

Sozusagen im Herzen der „Christologie des Wortes“ angekommen, ist es wichtig, die Einheit des göttlichen Plans im fleischgewordenen Wort hervorzuheben: Daher präsentiert uns das Neue Testament das Ostergeheimnis in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift als ihre innerste Erfüllung. Der hl. Paulus sagt im Ersten Brief an die Korinther, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist, „gemäß der Schrift“ (15,3), und dass er am dritten Tag auferstanden ist, „gemäß der Schrift“ (15,4). Damit stellt der Apostel das Ereignis des Todes und der Auferstehung des Herrn in Beziehung zur Geschichte des Alten Bundes Gottes mit seinem Volk. Mehr noch, er gibt uns zu verstehen, dass diese Geschichte aus ihm ihre Logik und ihre wahre Bedeutung erhält. „Im Ostergeheimnis erfüllen sich die Worte der Schrift. Dies heißt: Dieser Tod, der „gemäß der Schrift“ geschehen ist, ist ein Ereignis, das einen „logos“, eine Logik in sich trägt: Der Tod Christi bezeugt, dass das Wort Gottes bis ins Innerste Fleisch, menschliche Geschichte, geworden ist“. Auch die Auferstehung Jesu geschieht „am dritten Tag gemäß der Schrift“: Da nach jüdischer Auslegung die Verwesung nach dem dritten Tag einsetzte, erfüllt sich das Wort der Schrift in Jesus, der aufersteht, bevor die Verwesung einsetzt. Auf diese Weise unterstreicht der hl. Paulus, indem er die Lehre der Apostel getreu überliefert (vgl. 1 Kor 15,3), dass der Sieg Christi über den Tod durch die schöpferische Macht des Wortes Gottes geschieht. Diese göttliche Macht weckt Hoffnung und Freude: Das ist letztlich der befreiende Inhalt der österlichen Offenbarung. An Ostern offenbart Gott sich selbst und die Macht der trinitarischen Liebe, die die zerstörerischen Kräfte des Bösen und des Todes vernichtet.

24. April 2011

Sakrale Architektur

Als letzter Beitrag von meinem österlichen "Zeit"-Ausflug, diesen Link zur sakralen Architektur, obwohl das eher ins Gebiet von Stanislaus gehört.

Chinesische Christen festgenommen

Die kommunistische Führung ist nervös: In Peking sind Dutzende Christen von der Polizei festgenommen und abtransportiert worden. Sie wollten unter freiem Himmel beten.

Das Hohelied des Vatikans

Der Sänger ist kein Kind dieser Welt. Denn die irdischen Dinge werden von ihm verklärt, durch ihn erst leuchten sie in einer Vollkommenheit und fügen sich zu einer Harmonie, die früher als göttlich galt. Das war natürlich vor der Erfindung des Punkrock und solcher Bands wie Satanic Surfers. Ewig her! Und doch haben wir den Sinn für schönen Gesang, der uns in Einklang mit der Schöpfung bringt, noch nicht ganz verloren. In dem Vatikan-Film der zu Ostern Kinopremiere hat, wird jedenfalls so himmlisch gesungen, dass man gleich katholisch werden möchte, falls man es nicht schon ist.


23. April 2011

PANTOKRATOR

Im lichtvollen Geheimnis der Auferstehung offenbart sich dieses Schweigen des Wortes in seiner wahren und endgültigen Bedeutung. Christus, das fleischgewordene, gekreuzigte und auferstandene Wort Gottes, ist der Herr aller Dinge; er ist der Sieger, der Pantokrator, und so ist alles für immer in ihm vereint (vgl. Eph 1,10). 

Christus ist also »das Licht der Welt« (Joh 8,12), das Licht, das »leuchtet in der Finsternis« (Joh 1,4) und das die Finsternis nicht erfaßt hat (vgl. Joh 1,5). Hier verstehen wir die volle Bedeutung von Psalm 119: »Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade« (V. 105); das Wort, das aufersteht, ist dieses endgültige Licht auf unserem Weg. Von Anfang an wußten die Christen, daß das Wort Gottes in Christus als Person gegenwärtig ist. Das Wort Gottes ist das wahre Licht, das der Mensch braucht. Ja, in der Auferstehung ist der Sohn Gottes als Licht der Welt erstanden. Jetzt können wir, wenn wir mit ihm und für ihn leben, im Licht leben.